Aachener Printen: 5 Schritte für perfekte Weihnachten

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Gisela

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Es ist dieser eine Geruch, der mich jedes Jahr im November sofort in die Kindheit zurückversetzt. Nicht der typische Vanille-Geruch aus der Dose, sondern dieses tiefe, würzige Aroma von Ingwer, Zimt und Anis, das durch die ganze Küche zieht. Wenn die Aachener Printen aus dem Ofen kommen, weiß ich: Weihnachten ist wirklich da. Ich erinnere mich noch genau an meine Großmutter. Sie stand immer in ihrer schmutzigen Schürze an der Fensterbank, die kalte Winterluft hereinlassend, und schaute zu, wie die dunklen, harten Plätzchen auf dem Blech abkühlten. “Sie müssen hart sein”, sagte sie immer mit einem schelmischen Grinsen, “ansonsten sind sie keine echte Printe.” Ich war als Kind enttäuscht, weil ich sie lieber knusprig und weich gegessen hätte, aber heute, Jahre später, verstehe ich den Sinn dahinter. Diese Printen sind nicht nur ein Snack; sie sind ein Stück Geschichte, ein Geschenk, das man verschenken kann, und der beste Weg, um das Herz eines jeden Gewürzliebhabers zu erobern.

Die Suche nach der Traditionelle Aachener Printen war für mich lange Zeit ein Kampf. Ich habe Dutzende von Rezepten ausprobiert, die entweder zu süß waren wie Keks oder zu hart wie Backsteine. Aber dann habe ich den Dreh raus. Es geht nicht nur um die Zutaten, es geht um das Timing und die Geduld. Diese Weihnachtsgebäck mit Honig & Gewürzen Variante ist mein absoluter Favorit geworden. Sie hat diese typische dunkle, fast schwarze Farbe, die durch die Longanisa (die traditionelle Zugabe von Gewürzen und manchmal auch etwas Süßholz oder Lakritz) entsteht, und einen Geschmack, der komplex, rauchig und unglaublich aromatisch ist. Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, wie man dieses rheinische Meisterwerk zu Hause nachmacht, ohne eine professionelle Bäckerei zu besitzen, bist du hier genau richtig. Ich habe dieses Rezept über die letzten drei Weihnachtszeiten perfektioniert, und jetzt teile ich es endlich mit dir.

Warum du diese Aachener Printen lieben wirst

Ein Geschmacksboom, der nicht vergisst — Im Gegensatz zu vielen anderen Weihnachtsplätzchen, die nur nach Zucker und Butter schmecken, bietet die Aachener Printen eine tiefe, fast herzhafte Süße. Die Kombination aus Honig, Melasse und den klassischen Gewürzen (Piment, Nelken, Zimt, Ingwer) sorgt für ein Aroma, das dich sofort an einen冬lichen Markt in Aachen erinnert. Ich habe sie schon beim Kaffee, zum Apéritif und einfach so aus der Hand gegessen, und sie schmeckt in jeder Situation perfekt.

Perfekt zum Verschenken — Eine Dose mit selbst gemachten Printen ist ein Geschenk, das beeindruckt. Sie sind stabil, halten sich wochenlang und sehen mit ihrer dunklen, glänzenden Oberfläche einfach edel aus. Ich verpacke sie immer in kleine Papiertütchen mit rotem Band. Die Reaktion meiner Freunde und Familie ist jedes Mal dieselbe: Erst neugierig, dann überrascht, und dann beten sie darum, dass ich im nächsten Jahr wieder welche backe.

Die perfekte Balance aus Hart und Zart — Hier ist der Trick: Frisch aus dem Ofen sind sie hart. Aber wenn du sie nur kurz in der Mikrowelle erwärmst oder einfach nur ein paar Minuten in der offenen Luft liegen lässt, wird das Innere weich und zäh, während die Außenseite leicht knusprig bleibt. Das ist genau der Kontrast, der sie so besonders macht. Du musst nicht lange warten, bis du sie genießen kannst, aber die kurze Wartezeit macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Plätzchen aus.

Dies ist mein ultimatives Rezept für Aachener Printen, wenn ich keine Lust auf komplizierte Zuckerplätzchen habe und stattdessen etwas mit Charakter und Tradition backen möchte.

Die Zutaten für deine Aachener Printen

Hier ist das Schöne an diesem Teig: Du brauchst nicht viel, aber die Qualität der Zutaten macht den ganzen Unterschied aus. Ich kaufe mir die Gewürze immer frisch gemahlen oder in guten Gewürzläden, denn gemahlene Gewürze aus dem Supermarktregal, die schon seit Monaten liegen, haben einfach keine Kraft mehr. Hier ist, was du für deinen Teig brauchst:

  • Weizenmehl (Type 405) (500 g / 400 g) — Das Grundgerüst. Type 405 ist fein genug, damit die Printen nicht zu grob werden, aber stark genug, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Wenn du nur Type 550 hast, geht das auch, aber die Textur wird etwas härter.
  • Butter (125 g / 125 g) — Raumtemperatur. Sie sorgt für die nötige Plastizität im Teig. Nicht schmelzen! Nur weich rühren.
  • Zucker (200 g / 200 g) — Normaler weißer Zucker. Er karamellisiert beim Backen und gibt diese typische dunkle Farbe. Du kannst auch etwas braunen Zucker verwenden, wenn du es noch intensiver magst.
  • Honig (150 g / 150 g) — Das Herzstück. Nimm einen milden Blütenhonig oder Akazienhonig. Dieser Honig bindet die Gewürze und sorgt für die typische Zähigkeit. Ohne Honig ist es nur ein hartes Keksbrot.
  • Longanisa (50 g / 50 g) — Das ist das Geheimnis der echten Aachener Printen. Longanisa ist eine süße, gewürzte Masse, oft mit Lakritz, Zimt und Nelken. Wenn du sie nicht findest, kannst du versuchen, sie selbst zu machen (Lakritzpaste mit Gewürzen und Honig), aber im Zweifel nimm eine gute Qualität Gewürzmischung aus der Apotheke oder dem Feinkostladen. Es gibt sie oft im Glas oder als Paste.
  • Eier (2 Stück / 2 Stück) — Größe M. Sie binden den Teig. Ich verwende immer Bio-Eier, weil der Geschmack der Schale (oder besser gesagt des Dotters) den Teig bereichert.
  • Gewürzmischung (2 TL gemahlen) — Piment, Nelken, Zimt, Ingwer, Kardamom und Anis. Die klassische “Printen-Gewürzmischung”. Misch sie dir selbst, wenn du die Kontrolle haben willst. Die Nelken dürfen nicht dominieren, sonst schmeckt es nach Medizin.
  • Backpulver (1 Päckchen / 16 g) — Für einen minimalen Aufgang. Nicht zu viel, sonst werden sie zu porös.
  • Milch (ca. 100 ml / 100 ml) — Nach Bedarf. Der Teig sollte fest, aber formbar sein. Nicht klebrig!

Tipps zur Aufbewahrung der Zutaten: Die Longanisa kannst du im Kühlschrank aufbewahren, bis du sie brauchst. Die Gewürzmischung am besten in einem dunklen Glas aufbewahren, damit sie nicht an Aroma verliert.

Diese Ausrüstung brauchst du wirklich

Du brauchst keinen teuren Profi-Equipment, um Printen zu backen. Hier ist das, was ich in meiner Küche tatsächlich verwende:

  • Küchenmaschine oder Handrührgerät — Um Butter und Honig cremig zu rühren. Mit der Hand geht das auch, aber es kostet dich Kraft und Zeit. Ein Mixer spart hier wirklich Nerven.
  • Backbleche mit Backpapier — Zwei Bleche. Backpapier ist Pflicht, damit nichts anhaftet. Die Printen saugen sich sonst voll und sind danach nicht mehr zu retten.
  • Kühlregal oder großer Teller — Um den Teig ruhen zu lassen. Der Teig muss kalt sein, damit er sich besser verarbeiten lässt.
  • Rollholz — Ein normales, glattes Holz ist perfekt. Keine rutschigen Plastikvarianten.
  • Keks-Ausstecher oder Messer — Traditionell rechteckig oder rund, aber ich mag auch kleine Sterne oder Herzen. Das Ausstechen macht Spaß!

So backst du die perfekte Aachener Printen in 5 Schritten

Aachener Printen preparation steps

Alles klar, lass uns loslegen. Ich erkläre dir genau, wie ich das mache, damit du keine Fehler machst. Der Teig wirkt am Anfang vielleicht etwas zäh, aber das ist normal.

Schritt 1: Die Basis vorbereiten
Rühre die weiche Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine cremig. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Rühre dann den Honig und die Longanisa unter. Die Masse sollte glatt und homogen sein. Wenn die Longanisa zu fest ist, kannst du sie vorher kurz im Mikrowellen Ofen erwärmen, aber nicht schmelzen lassen.

Troubleshooting: Ist die Masse zu flüssig? Dann hast du wahrscheinlich zu viel Honig oder die Butter war zu warm. Gib einen Löffel Mehl dazu. Ist sie zu trocken? Ein Schuss Milch hilft.

Schritt 2: Die trockenen Zutaten mischen
Vermische das Mehl, das Backpulver und die Gewürzmischung in einer separaten Schüssel. Siebe das Mehl unbedingt, damit keine Klümpchen entstehen. Die Gewürze verteilen sich so gleichmäßiger.

Schritt 3: Den Teig kneten
Gib die trockene Mischung nach und nach zur butter-honig-Masse. Knete alles zusammen, bis ein fester Teig entsteht. Jetzt kommt der Milch-Schritt: Gib nach und nach Milch hinzu, bis der Teig sich gut formen lässt, aber nicht mehr klebt. Der Teig sollte sich wie Knete anfühlen, nicht wie Brotteig. Wenn er zu klebrig ist, gib noch etwas Mehl dazu. Wenn er bröckelt, gib etwas mehr Milch oder Honig hinzu.

Tipp: Der Teig sollte nicht zu nass sein! Printen sollen hart werden, nicht weich wie Lebkuchen. Weniger ist hier mehr.

Schritt 4: Kühlen und Ausstechen
Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Das ist wichtig, damit er sich besser ausrollen lässt. Rolle den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf einer Dicke von ca. 0,5 bis 1 cm aus. Steche die Printen aus. Lege sie auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Achte darauf, dass sie nicht zu nah beieinander liegen, da sie sich minimal ausdehnen können.

Sensory Cue: Du wirst den Geruch der Gewürze sofort riechen, wenn du den Teig ausrollst. Das ist das beste Vorweihnachts-Gefühl der Welt.

Schritt 5: Backen
Backe die Printen im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Celsius (Umluft) oder 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für etwa 15-20 Minuten. Sie sollten dunkelbraun bis schwarz werden, aber nicht verbrennen! Wenn sie zu hell bleiben, schmecken sie nicht richtig. Wenn sie zu dunkel werden, werden sie bitter. Die Farbe ist hier dein Indikator. Nimm sie heraus, sobald sie die gewünschte Farbe haben. Sie fühlen sich noch weich an, werden aber beim Abkühlen hart.

Zeitaufwand: Vorbereitung: 30 Min. + Kühlen: 60 Min. Backzeit: 20 Min. Gesamt: ca. 1 Stunde 50 Minuten.

Geheimtipps für die besten Ergebnisse

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen “okay” und “wahnsinnig gut”.

  • Die Farbe ist alles: Viele Leute sind schockiert, wie dunkel die Printen am Ende sind. Das ist normal! Die Longanisa und der Karamellisierungsprozess sorgen für diese tiefe Farbe. Wenn du Angst hast, dass sie verbrennen, decke sie nach 10 Minuten mit Alufolie ab, falls sie zu dunkel werden, aber lass sie genug Zeit im Ofen, um die Gewürzaromen zu entwickeln.
  • Nicht zu dünn ausrollen: Wenn du sie zu dünn ausrollst (unter 0,5 cm), werden sie zu hart wie Backsteine und brechen beim Brechen. 0,5 bis 1 cm ist die Goldilocks-Zone: hart genug zum Lagern, aber weich genug zum Kauen.
  • Geduld beim Auskühlen: Nimm sie nicht sofort aus dem Ofen und beiße hinein. Sie sind dann zu weich und klebrig. Lass sie mindestens 30 Minuten auf dem Blech abkühlen. Erst dann werden sie richtig fest.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler: Der Teig klebt an den Fingern.
Lösung: Du hast zu viel Milch hinzugefügt. Streue etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und knete es vorsichtig ein, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig trocken.

Fehler: Die Printen sind nach dem Backen immer noch weich.
Lösung: Sie haben nicht genug Zeit im Ofen gehabt oder der Ofen war nicht heiß genug. Drucke sie leicht an: Wenn sie sich fest anfühlen und nicht einsinken, sind sie fertig.

Variationen und Anpassungen

Sobald du die Basis beherrschst, kannst du mit den Gewürzen spielen. Ich habe alle diese Varianten getestet:

  • Zitrus-Printen: Gib die Abrieb einer Bio-Zitrone oder -Orange in den Teig. Das hebt die Gewürze unglaublich auf und macht sie frischer.
  • Schoko-Printen: Rühre 50g gemahlene Kakaonibs oder grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Eine wunderbare Kombination mit den Gewürzen.
  • Ohne Longanisa: Wenn du die Longanisa nicht findest, erhöhe die Menge an gemahlenen Gewürzen und füge einen Teelöffel Lakritzpulver hinzu. Es ist nicht ganz authentisch, aber es funktioniert.

Dietary Swaps: Für eine glutenfreie Version kannst du ein 1:1 Glutenfreies Mehl verwenden, aber achte darauf, dass es Bindemittel wie Xanthan enthält, sonst bröckelt der Teig zu stark.

Servieren und Aufbewahren

Serviertipp: Meine Printen schmecken am besten mit einem starken Espresso oder einem heißen Tee (wie Ingwer-Zitronen-Tee). Sie sind auch perfekt zu einem Glas Mulled Wine (Glühwein) oder einem kalten Bier. In Aachen isst man sie oft einfach pur zum Kaffee.

Aufbewahrung: Lass die Printen komplett abkühlen, bevor du sie in eine Dose gibst. Verwende eine luftdichte Dose (Metalldose ist am besten). Bei Raumtemperatur halten sie sich 2-3 Wochen. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie einfrieren. Lege sie in Gefrierbeutel, aber achte darauf, dass sie nicht zerbrechen. Sie sind empfindlich.

Aufrfrischen: Wenn sie nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, lege sie für 2 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 150 Grad. Dann werden sie wieder knusprig und hart wie am ersten Tag.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

F: Warum sind meine Printen so hart?
A: Das ist eigentlich normal! Aachener Printen sollen hart sein. Wenn du sie weich magst, iss sie direkt nach dem Backen, bevor sie komplett abgekühlt sind, oder bewahre sie in einer luftdichten Dose mit einem Stück Brot auf (das Brot gibt Feuchtigkeit ab und macht die Printen weicher). Oder: Erwärme sie kurz in der Mikrowelle.

F: Kann ich die Printen einfrieren?
A: Ja, absolut. Sie frieren sehr gut ein. Wichtig ist, dass sie komplett kalt sind, bevor du sie einfrierst, sonst bilden sich Kondenswasser und sie werden matschig. Thaw sie bei Raumtemperatur.

F: Was ist Longanisa genau?
A: Longanisa ist eine traditionelle süße Gewürzmischung, die in Aachen und der Region verwendet wird. Sie enthält oft Lakritz, Zimt, Nelken, Anis und Honig. Sie gibt den Printen ihre charakteristische dunkle Farbe und den komplexen Geschmack. Wenn du sie nicht findest, ist ein guter Ersatz eine Mischung aus Lakritzpaste und den oben genannten Gewürzen.

F: Sind diese Printen vegan?
A: Das Basisrezept ist nicht vegan, da es Butter und Eier enthält. Du kannst die Butter durch Margarine ersetzen (achte auf hochwertige Backmargarine) und die Eier durch Leinsameier (1 EL gemahlener Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Die Longanisa ist meist vegan, aber prüfe das Etikett.

Letzte Gedanken

Die Herstellung von Traditionelle Aachener Printen ist mehr als nur Backen; es ist ein Ritual. Es ist die Zeit, in der du im Winter mit deinen Händen arbeitest, deine Küche mit Gewürzen füllst und dich auf die schönsten Wochen des Jahres vorbereitest. Es ist kein schnelles Rezept, aber die Belohnung ist es wert. Jede Printen, die du aus dem Ofen nimmst, ist ein kleines Stück Heimat und Tradition.

Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir genauso viel Freude wie mir. Probiere es aus, experimentiere mit den Gewürzen und mach es zu deinem eigenen. Und wenn du es geschafft hast, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt haben oder stell mir Fragen, wenn etwas unklar war. Ich lese jeden einzelnen Kommentar und helfe dir gerne weiter. Viel Spaß beim Backen und eine vorweihnachtliche Zeit voller Wärme und Aroma!

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Aachener Printen recipe

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Aachener Printen: 5 Schritte für perfekte Weihnachten


  • Author: Gisela
  • Total Time: 1 Stunde 50 Minuten
  • Yield: ca. 40-50 Stück

Description

Traditionelle Aachener Printen mit Honig, Melasse und einer komplexen Gewürzmischung. Diese dunklen, aromatischen Plätzchen sind ein Stück rheinische Weihnachtstradition, die sich perfekt zum Verschenken eignen und mit Espresso oder Glühwein genossen werden.


Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200 g Zucker
  • 150 g Honig (mild oder Akazienhonig)
  • 50 g Longanisa (süße Gewürzmasse mit Lakritz)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 TL gemahlene Gewürzmischung (Piment, Nelken, Zimt, Ingwer, Kardamom, Anis)
  • 1 Päckchen Backpulver (16 g)
  • ca. 100 ml Milch (nach Bedarf)

Instructions

  1. Rühre die weiche Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine ca. 2-3 Minuten cremig.
  2. Rühre den Honig und die Longanisa unter die Butter-Zucker-Masse, bis sie glatt und homogen ist.
  3. Vermische das Mehl, das Backpulver und die Gewürzmischung in einer separaten Schüssel und siebe das Mehl.
  4. Gib die trockene Mischung nach und nach zur butter-honig-Masse und knete alles zusammen, bis ein fester Teig entsteht.
  5. Füge nach und nach Milch hinzu, bis der Teig fest, aber formbar ist und nicht mehr klebt.
  6. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lasse ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
  7. Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf einer Dicke von ca. 0,5 bis 1 cm aus.
  8. Stechen die Printen mit Ausstechern oder einem Messer aus und lege sie mit Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Bleche.
  9. Backe die Printen im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Celsius (Umluft) oder 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für etwa 15-20 Minuten, bis sie dunkelbraun bis schwarz sind.
  10. Lasse die Printen mindestens 30 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie entfernst, damit sie hart werden.

Notes

Die Printen sollen hart sein. Wenn sie zu weich bleiben, haben sie nicht genug Zeit im Ofen gehabt. Für eine weichere Konsistenz kurz in der Mikrowelle erwärmen oder mit einem Stück Brot in der Dose aufbewahren. Longanisa kann durch eine Mischung aus Lakritzpaste und Gewürzen ersetzt werden.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1-2 Stück
  • Calories: 120
  • Sugar: 12
  • Sodium: 80
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Aachener Printen, Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Gewürzplätzchen, Longanisa, traditionelles Rezept, Wintergebäck

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