Zimtsterne: 3 Zutaten für perfekte homemade Weihnachtsplätzchen

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Gisela

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Ich muss dir ein kleines Geständnis machen. Bevor ich dieses Rezept gefunden habe, war ich die Person, die im Dezember panisch durch die Supermärkte gehetzt ist, um diese trockenen, staubigen Zimtsterne aus dem Plastikglas zu kaufen. Du kennst das doch bestimmt auch? Diese Kekse, die so hart sind, dass man sie fast als Baustoff verwenden könnte, und die nach billigem Zimt und viel Zucker schmecken. Ich hasste sie. Aber meine Oma? Sie hasste sie noch mehr.

Meine Oma hatte einen Standard: Wenn ein Weihnachtsgebäck nicht mindestens einen Hauch von Hausgemachtem hatte, landete es nicht auf dem Teller. Und so kam es, dass ich als kleines Kind oft auf ihrer Küchenbank saß und zusah, wie sie mit einer Mischung aus Walnüssen, Puderzucker und einer unsichtbaren Menge Liebe diese perfekten, knusprigen Zimtsterne formte. Sie nannte sie immer einfach „die Sternchen“, aber wir wussten, was sie waren: Das Herzstück unserer Adventszeit.

Heute mache ich Zimtsterne nach Omas Rezept immer noch auf genau dieselbe Weise. Es ist mein Anker in der hektischen Weihnachtsvorbereitung. Wenn die Welt draußen laut und chaotisch wird, gibt es nichts Beruhigenderes, als den Geruch von Zimt, Vanille und gebackenen Nüssen in der Küche zu haben. Dieses Rezept ist nicht nur „gut“. Es ist der Grund, warum meine Familie denkt, ich wäre ein Genie im Kochen, obwohl es eigentlich nur drei einfache Zutaten und ein wenig Geduld sind.

Ich habe dieses Rezept jetzt über 20 Mal getestet – mal mit mehr Walnüssen, mal mit weniger Zimt, mal mit und mal ohne Eiweiß. Und ich kann dir mit Sicherheit sagen: Die Version, die ich dir hier zeige, ist die Goldmitte. Sie sind außen leicht knusprig, innen weich und nussig, und die Zuckerglasur platzt in kleinen, wunderschönen Rissen auf, genau wie bei den besten Konditoreien. Vergiss alles, was du über Weihnachtsplätzchen weißt. Hier ist der Schlüssel zu den perfekten homemade Weihnachtsplätzchen.

Warum du diese Zimtsterne lieben wirst

Es gibt viele Gründe, warum diese Kekse zu deinem neuen Dezember-Ritual werden. Hier ist, was sie von allen anderen Weihnachtsplätzchen abhebt:

Der perfekte Kontrast in der Textur — Das ist der wichtigste Punkt. Viele Nusskekse sind entweder zu bröselig oder zu gummiartig. Diese hier haben eine einzigartige Struktur: Der Walnuss-Teig ist zart und saftig, während die Zuckerglasur dünn und spröde ist. Biss für Biss knusperst du durch die weiße Schicht und landest im nussigen Inneren. Das ist dieses „Mundgefühl“, das Menschen sofort zum zweiten Stück greifen lässt.

Drei Hauptzutaten, ein riesiger Geschmack — Du brauchst keine exotischen Gewürze, keine teure Schokolade und keine komplizierte Vorbereitung. Nur Walnüsse, Puderzucker und Eiweiß. Das klingt fast zu einfach, oder? Aber genau das ist der Trick. Weil die Zutatenliste so kurz ist, muss jeder einzelne Bestandteil perfekt sein. Das Ergebnis ist ein reiner, intensiver Nussgeschmack, der nicht von anderen Aromen überlagert wird.

Sie sehen aus wie aus der Bäckerei — Die typischen Risse in der Glasur, die man von den teuren Weihnachtsmärkten kennt? Die bekommst du hier. Es gibt nichts Befriedigenderes, als Kekse aus dem Ofen zu holen, die so professionell aussehen, dass deine Freunde fragen, wo du sie gekauft hast. (Spoiler: Du wirst ihnen das Rezept geben, weil du so stolz bist.)

Dies ist mein Geheimrezept für stressfreie Vorfreude. Wenn du keine Lust hast, stundenlang im Backofen zu stehen und dann trockene Kekse zu essen, ist das hier deine Lösung.

Die Zutaten für die perfekten Zimtsterne

Hier ist das Beste daran: Du musst wahrscheinlich nicht extra zum Supermarkt gehen. Die meisten dieser Dinge hast du bereits in deinem Vorratsschrank oder Kühlschrank. Aber Achtung: Bei der Qualität der Zutaten gibt es keine Kompromisse. Das ist ein Nusskuchen im Kleinen – die Walnüsse müssen schmecken.

Walnüsse (300 g / 2 ½ Tassen) — Das Herzstück. Verwende keine gerösteten, gesalzenen Walnüsse aus der Tüte, wenn du kannst. Frische, rohe Walnüsse haben ein besseres Öl und einen feineren Geschmack. Ich kaufe sie meist im Großbehälter oder lasse sie im Supermarkt direkt schälen. Wenn du sie selbst schälst: Achte darauf, dass die Kerne hell und nicht braun sind. Braune Kerne schmecken ranzig. Substitution: Du kannst auch Pekannüsse oder Mandeln nehmen, aber der Geschmack ändert sich komplett. Für das authentische „Oma-Gefühl“ bleib bei Walnüssen.

Puderzucker (300 g / 2 ½ Tassen) — Ja, genau so viel. Und nein, du kannst keinen Kristallzucker nehmen, den du selbst puderst. Der enthält meist Maisstärke, um Klumpen zu verhindern, und das verhindert die richtige Bindung mit dem Eiweiß. Kauf dir den feinsten Puderzucker vom Bäcker oder im Supermarkt. Substitution: Wenn du nur Kristallzucker hast, mixe ihn mit einer Prise Maisstärke in einer trockenen Mühle, bis er staubfein ist. Aber ehrlich? Es lohnt sich, den echten Puderzucker zu kaufen.

Eiweiß (von 4 großen Eiern) — Nur die Eiweiße. Die Eigelbe frierst du ein oder machst dir ein Omelett. Die Eiweiße geben der Glasur ihre Struktur und den Glanz. Wichtig: Die Eiweiße müssen Raumtemperatur haben und absolut fettfrei sein. Wenn auch nur ein Tropfen Eigelb im Glas ist, kannst du von vorne anfangen – sie werden nicht steif schlagen. Substitution: Es gibt pflanzliche Eiweiß-Alternativen (wie Aquafaba), aber die Textur wird anders. Für dieses Rezept ist das klassische Hühnerei unersetzlich.

Zimt (1 ½ Teelöffel gemahlen) — Hier kommt der Name ins Spiel. Aber pass auf: Nimm keinen billigen Zimt aus dem Supermarktregal, der nach Staub riecht. Such dir einen frischen, aromatischen Zimt, am besten Ceylon-Zimt, wenn du ihn findest. Er ist milder und süßer als der vietnamesische Zimt, der oft scharf und bitter schmeckt. Tipp: Wenn du den Zimt mit den Walnüssen kurz im Mörser oder einer trockenen Mühle mahlst, entfaltet sich das Aroma viel stärker.

Vanilleextrakt oder Vanillemark (1 Teelöffel) — Optional, aber dringend empfohlen. Es rundet den nussigen Geschmack ab und sorgt für diese klassische Weihnachtsnote. Verwende kein billiges Vanille-Aroma aus der Tube, das schmeckt chemisch. Echtes Vanillemark oder hochwertiges Extrakt macht den Unterschied zwischen „okay“ und „wahnsinnig gut“.

Speisestärke (1 Esslöffel) — Das ist das kleine Geheimnis. Die Stärke hilft dabei, die Feuchtigkeit zu binden und verhindert, dass die Kekse zu klebrig werden, während sie backen. Es sorgt für die perfekte, leichte Textur.

Die Ausrüstung, die du brauchst

Du brauchst keine teuren Profi-Geräte. Meine Küche ist auch nicht mit High-Tech vollgestopft. Hier ist das, was ich tatsächlich benutze:

Backpapier — Verwende hochwertiges Backpapier, das hitzebeständig ist. Billiges Papier lässt den Teig manchmal anhaften, und nichts ist frustrierender als zerbröselte Zimtsterne beim Ablösen. Ich lege immer zwei große Bleche mit jeweils einem Blatt Backpapier aus.

Küchenmaschine oder Nussmühle — Du musst die Walnüsse fein mahlen. Ein Mixer geht, aber eine Küchenmaschine ist besser, weil sie gleichmäßiger arbeitet. Alternative: Wenn du keine hast, kannst du sie mit einem Nudelholz in einem Gefrierbeutel extrem fein stampfen, aber das dauert länger und die Konsistenz ist nicht so fein.

Spatel — Ein fester Gummispatel ist dein bester Freund. Du musst die Masse kräftig unterheben, damit sich die Eiweiße und der Puderzucker vollständig verbinden. Ein Löffel reicht nicht.

Spritzbeutel (optional) — Viele Rezepte sagen, man soll die Kekse mit einem Löffel abstreichen. Ich finde das mühsam und ungenau. Mit einem Spritzbeutel und einer großen runden Tülle (oder einfach einer abgeschnittenen Ecke) bekommst du gleichmäßige, schöne Sterne. Alternative: Ein Teelöffel funktioniert auch, wenn du die Masse dann vorsichtig glättest.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machst du es richtig

Zimtsterne preparation steps

Alles klar, lass uns anfangen! Ich zeige dir genau, wie ich es mache, damit du keine Fehler machst.

Schritt 1: Die Walnüsse mahlen. Gib die 300 g Walnüsse in deine Küchenmaschine. Mahle sie, bis sie sehr fein sind. Du willst kein Nussmehl, aber auch keine groben Stückchen. Die Konsistenz sollte fast wie Sand sein. Wenn du sie zu lange mahlst, können die Öle austreten und die Masse wird klebrig. Das ist schlecht. Stoppe, sobald es fein aussieht. Troubleshooting: Wenn die Masse klebrig wird, gib eine Handvoll Puderzucker hinzu, um sie zu trocknen.

Schritt 2: Die Trockenmischung herstellen. Gib das feine Nussmehl in eine große Schüssel. Füge den Puderzucker, den Zimt, die Speisestärke und das Vanillemark hinzu. Mische alles mit einem Löffel gut durch. So stellst du sicher, dass der Zimt gleichmäßig verteilt ist und es keine weißen Puderzucker-Haufen gibt.

Schritt 3: Die Eiweiße schlagen. In einem absolut fettfreien, sauberen Gefäß schlagst du die vier Eiweiße steif. Das ist der kritischste Moment. Die Schüssel und der Rührbesen müssen frei von Fett sein. Schlag sie so lange, bis sie glänzend sind und feste Spitzen bilden, wenn du den Besen anhebst. Sie sollten nicht über schlagen und körnig werden. Troubleshooting: Wenn sie zu flüssig sind, backen die Kekse nicht richtig. Wenn sie zu trocken und bröselig sind, werden die Sterne nicht halten. Sie müssen glatt und glänzend sein.

Schritt 4: Die Masse vereinen. Gib nun die Eiweiße in die Nussmischung. Mit dem Spatel hebst du die Eiweiße vorsichtig, aber vollständig unter. Du musst die Masse kräftig durchrühren, bis keine weißen Streifen mehr zu sehen sind und die Masse glatt, glänzend und zähflüssig ist. Sie sollte wie dichter Honig aussehen. Wichtig: Rühre nicht zu lange, sonst wird die Masse zu dünn. Aber rühre nicht zu kurz, sonst bleiben Klumpen übrig.

Schritt 5: Die Sterne formen. Heize deinen Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Nimm einen Esslöffel der Masse und forme sie auf dem Blech zu einer runden Scheibe, etwa 3-4 cm im Durchmesser. Du kannst sie mit dem Rücken des Löffels leicht glätten. Lass zwischen den Sternen genug Platz, denn sie breiten sich minimal aus. Tipp: Mach die Sterne nicht zu dick, sonst werden sie innen roh und außen zu dunkel. 4-5 mm Dicke ist ideal.

Schritt 6: Backen. Schiebe die Bleche in den vorgeheizten Ofen. Backe die Zimtsterne für 12-15 Minuten. Sie dürfen nicht braun werden! Sie sollen blass bleiben, nur die Ränder dürfen ganz leicht gold sein. Wenn sie braun werden, sind sie bitter. Troubleshooting: Wenn die Oberseite zu schnell trocknet, decke sie nach 8 Minuten leicht mit Alufolie ab.

Schritt 7: Abkühlen. Nimm die Bleche aus dem Ofen. Lass die Sterne mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender abhebst. Sie sind sehr zerbrechlich, wenn sie noch warm sind. Wenn du sie zu früh bewegst, brechen sie. Pro-Tipp: Die Risse in der Glasur bilden sich oft erst, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Also hab Geduld.

Tipps & Tricks aus der Praxis

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese kleinen Details machen den Unterschied.

Die Risse sind kein Fehler, sondern das Ziel. Viele Anfänger denken, die Risse in der Zuckerglasur seien ein Zeichen dafür, dass die Kekse schlecht sind. Im Gegenteil! Die Risse entstehen, weil sich der Nusskuchen während des Backens ausdehnt und die harte Zuckerschicht an der Oberfläche nicht mitdehnen kann. Das ist genau das, was wir wollen. Wenn du glatte Sterne willst, musst du die Masse dünnstreichen, aber dann verlierst du den typischen Look. Akzeptiere die Risse als Zeichen von Authentizität.

Nicht zu dick streichen. Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Sterne zu dick sind, bleibt das Innere weich und feucht, während die Außenseite anbrennt. Die ideale Dicke ist etwa 4 Millimeter. Wenn du unsicher bist, streiche sie lieber etwas flacher. Du kannst sie später immer noch mit mehr Puderzucker dekorieren.

Die Eiweiße müssen Zimmertemperatur haben. Kalte Eiweiße schlagen schwerer steif und binden die Flüssigkeit schlechter. Nimm die Eier mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Das spart Zeit beim Schlagen und sorgt für eine bessere Struktur.

Common Mistake: Die Masse ist zu flüssig. Wenn deine Masse nach dem Mischen eher wie ein dünner Teig aussieht, hast du wahrscheinlich zu viel Eiweiß genommen oder die Walnüsse waren zu feucht. Fix: Füge langsam etwas mehr Puderzucker hinzu, bis die Masse zäh ist und sich vom Spatel löst.

Common Mistake: Die Sterne brechen beim Ablösen. Das passiert, wenn sie noch nicht genug abgekühlt sind. Warte mindestens 10 Minuten. Wenn sie immer noch kleben, war das Backpapier vielleicht von schlechter Qualität oder das Blech war zu heiß. Lass sie länger abkühlen.

Restaurant-Trick: Die Glasur glätten. Wenn du besonders schöne, glatte Sterne willst, kannst du die Oberfläche der rohen Sterne mit einem feuchten Finger ganz leicht glätten, bevor du sie backst. Aber pass auf, dass du nicht zu viel Feuchtigkeit hinzufügst, sonst wird die Oberfläche klebrig.

Variationen & Substitutionen

Sobald du die Basis-Version beherrschst, kannst du kreativ werden. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und hier ist, was funktioniert:

Zitronen-Zimtsterne: Ersetze den Zimt durch Zitronenschale und füge einen Esslöffel Zitronensaft hinzu. Das Ergebnis ist frischer und weniger süß. Perfekt für Leute, die Zimt nicht so mögen.

Kakao-Zimtsterne: Füge 2 Esslöffel Kakao zum Nussmehl hinzu. Das gibt eine schöne braune Farbe und einen Schokoladen-Nuss-Geschmack. Sie sehen dann aus wie kleine Schoko-Sterne.

Glutenfrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da keine Mehl enthalten ist. Aber achte darauf, dass dein Puderzucker und deine Speisestärke zertifiziert glutenfrei sind, wenn du streng darauf achten musst.

Mandeln statt Walnüssen: Wie erwähnt, schmecken sie dann anders, aber die Technik bleibt gleich. Mandel-Zimtsterne sind etwas feiner im Geschmack.

Ohne Eiweiß (Vegan): Das ist schwierig. Aquafaba (Kichererbsenwasser) kann Eiweiß ersetzen, aber es braucht mehr Stärke und funktioniert nicht immer gleich gut. Ich empfehle für den Anfang bei der klassischen Version zu bleiben.

Servieren & Aufbewahrung

Servieren: Diese Zimtsterne sind perfekt zum Kaffee oder Tee. Sie passen auch super zu Glühwein oder Punsch. Ich serviere sie immer auf einer schönen Porzellanplatte mit einer Tüte Puderzucker daneben, damit die Gäste sie bei Bedarf noch einmal bestäuben können.

Aufbewahrung im Kühlschrank: Nein, nicht in den Kühlschrank! Die Feuchtigkeit im Kühlschrank macht die Kekse weich und die Glasur klebrig. Lagere sie bei Raumtemperatur.

Aufbewahrung im Vorratsschrank: Das ist der richtige Ort. Bewahre sie in einer luftdichten Dose auf. Sie halten sich dort bis zu 2 Wochen. Wenn du sie in Schichten lagerst, lege Pergamentpapier zwischen die Ebenen, damit sie nicht zusammenkleben.

Rehydrieren: Wenn sie nach ein paar Tagen etwas weich werden, leg sie für 5 Minuten auf ein Backblech in den vorgeheizten Ofen (100 Grad). Das macht sie wieder knusprig. Aber pass auf, dass sie nicht wieder braun werden.

Freezing: Du kannst die fertigen Kekse einfrieren. Lege sie in eine gefrierfeste Dose mit Pergamentpapier zwischen den Schichten. Sie halten sich dort bis zu 3 Monate. Auftauen bei Raumtemperatur. Die Glasur bleibt knusprig.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Q: Warum sind meine Zimtsterne nicht knusprig?

A: Das liegt meistens daran, dass sie zu dick waren oder nicht lange genug gebacken sind. Der Kern muss trocken sein. Backe sie etwas länger, aber achte darauf, dass sie nicht braun werden. Auch die Lagerung ist wichtig: Wenn die Dose nicht luftdicht ist, nehmen sie Feuchtigkeit aus der Luft auf.

Q: Kann ich die Kekse länger als 2 Wochen aufbewahren?

A: Ja, aber die Qualität nimmt ab. Nach 2 Wochen werden sie oft zu hart oder verlieren an Aroma. Wenn du sie länger lagern willst, friere sie ein. Das ist die beste Methode für lange Haltbarkeit.

Q: Muss ich die Walnüsse schälen?

A: Nein, die harten Schalen musst du nicht entfernen, aber die dünnen, braunen Häutchen zwischen den Kernen sollten schon entfernt werden, wenn sie stark bitter schmecken. Aber ehrlich gesagt, bei frischen Walnüssen ist das Häutchen nicht so störend. Wenn du alte Walnüsse hast, schäl sie besser.

Q: Warum platzt die Glasur nicht auf?

A: Das kann passieren, wenn die Masse zu flüssig war oder du die Sterne zu dick aufgetropft hast. Die Ausdehnung im Ofen war nicht stark genug. Beim nächsten Mal achte auf die Konsistenz der Masse und streiche die Sterne etwas flacher.

Q: Sind diese Zimtsterne für Kinder geeignet?

A: Ja, absolut. Sie sind nussbasiert und weniger süß als viele andere Weihnachtsplätzchen. Aber pass auf, wenn du kleine Kinder hast, die noch nicht gut kauen können – Walnüsse können ein Erstickungsrisiko sein. Für ältere Kinder sind sie ein toller Snack.

Letzte Gedanken

Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir so viel Freude, wie es mir bringt. Diese Zimtsterne nach Omas Rezept sind mehr als nur Gebäck. Sie sind ein Stück Erinnerung, ein Stück Wärme und ein Stück Tradition. Wenn du sie backst, nimm dir die Zeit. Riech am Zimt, spür die Textur der Masse, hör dem Knistern im Ofen zu. Das ist der Teil, auf den wir alle warten.

Mach sie nicht perfekt. Mach sie zu deinen. Wenn sie etwas dicker sind, ist das auch okay. Wenn die Risse nicht so tief sind, ist das auch okay. Hauptsache, sie schmecken dir und deiner Familie.

Drop a comment and tell me how it turned out! Ich lese jede Nachricht und bin sehr neugierig auf deine Ergebnisse. Viel Spaß beim Backen und einen segensreichen Advent!

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Zimtsterne recipe

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Zimtsterne: 3 Zutaten für perfekte homemade Weihnachtsplätzchen


  • Author: Gisela
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: Ca. 40-50 Sterne

Description

Diese Zimtsterne nach Omas Rezept sind außen leicht knusprig, innen weich und nussig. Mit nur wenigen Zutaten wie Walnüssen, Puderzucker und Eiweiß entstehen perfekte Weihnachtsplätzchen mit der typischen rissigen Glasur.


Ingredients

Scale
  • 300 g Walnüsse (roh, ungesalzen)
  • 300 g Puderzucker
  • 4 große Eiweiße (Zimmertemperatur, fettfrei)
  • 1 ½ Teelöffel gemahlener Zimt (vorzugsweise Ceylon-Zimt)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder Vanillemark
  • 1 Esslöffel Speisestärke

Instructions

  1. Heize den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vor und lege zwei Backbleche mit hochwertigem Backpapier aus.
  2. Mahle die Walnüsse in einer Küchenmaschine sehr fein, bis die Konsistenz fast wie Sand ist. Achte darauf, dass keine Öle austreten.
  3. Gib das feine Nussmehl in eine große Schüssel und füge Puderzucker, Zimt, Speisestärke und Vanillemark hinzu. Mische alles gut durch.
  4. Schlage die Eiweiße in einem absolut fettfreien Gefäß steif, bis glänzende, feste Spitzen entstehen.
  5. Hebe die steifen Eiweiße vorsichtig, aber vollständig mit einem Spatel in die Nussmischung ein, bis die Masse glatt, glänzend und zähflüssig ist (wie dichter Honig).
  6. Forme mit einem Esslöffel kleine, runde Scheiben (ca. 3-4 cm Durchmesser) auf dem Backblech. Streiche sie auf eine Dicke von ca. 4-5 mm glatt und lasse genug Platz zwischen den Sternen.
  7. Backe die Zimtsterne für 12-15 Minuten. Sie dürfen nicht braun werden, sondern sollen blass bleiben, mit leicht goldenen Rändern.
  8. Lass die Sterne mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender abhebst. Die Risse in der Glasur bilden sich oft erst beim vollständigen Abkühlen.
  9. Lagere die abgekühlten Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur.

Notes

Achte darauf, dass die Eiweiße absolut fettfrei sind und Zimmertemperatur haben. Die Walnüsse müssen frisch sein, da ranzige Kerne den Geschmack verderben. Die typischen Risse in der Glasur sind kein Fehler, sondern Zeichen der Authentizität. Nicht in den Kühlschrank lagern, da Feuchtigkeit die Glasur klebrig macht. Bei zu flüssiger Masse etwas mehr Puderzucker hinzufügen.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1-2 Sterne
  • Calories: 85
  • Sugar: 6.5
  • Sodium: 5
  • Fat: 6.5
  • Saturated Fat: 0.6
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 0.8
  • Protein: 1.5

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